CD-Rezension / Review / Kritik

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in flames siren charms

In Flames
„Siren Charms“
(Epic/Sony)
Fans der alten Tage sei gesagt, ihr werdet es in Zukunft schwer haben. Während Songs wie „In Plain View“ und „Everything’s Gone“ noch ganz typisch für In Flames sind, stimmen die Schweden ansonsten vielfach modernere Töne (Beispiel: „Through Oblivion“) und mitunter sogar Balladen („With Eyes Wide Open“ – nicht zu verwechseln mit der einstigen Creed-Schnulze „With Arms Wide Open“) an. Und dann gibt es da noch das völlig untypische „When The World Explodes“, das anfangs direkt auf die Zwölf geht, dann aber durch die schwedische Opernsängerin Emilia Feldt eine Wendung erfährt, die wohl niemand erwarten würde. Eine Sirene von einer Frau, die dem Song das gewisse Etwas verleiht. Die offensichtlichen Veränderungen werden nicht jeden begeistern, aber Erfolg wurde In Flames nun mal in die Wiege gelegt. Da wird „Siren Charms“ zweifelsfrei in nichts nachstehen. Göteborg-Metal wie er 2014 nun mal klingt – modern, unvorhersehbar und auf ganz hohem Niveau.
Juliane Lüthy

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 09/2014.

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