CD-Rezension / Review / Kritik

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Asking Alexandria Asking Alexandria CD Cover

Asking Alexandria „Asking Alexandria“

(Sumerian Records/Warner)
Dass das sechste Album der britischen (Melodic) Metalcore-Band aufgrund der mit ihm vollzogenen Rückkehr des Gründungsmitglieds und Stammsängers Danny Worsnop eine Art Neustart markiert, mag wohl der Grund dafür gewesen sein, es bei der Benennung der Scheibe bei Asking Alexandria zu belassen. Musikalisch wird hier jedoch keineswegs mit Ideen gegeizt. In die unaufdringliche Eingängigkeit mischen sich dezent quer gedachte Details, die den Flow des Albums mit erfreulichem Abwechslungsreichtum ausstatten. Dass bei dem gewählten Ansatz der Härtegrad überschaubar bleibt, mag indes kaum überraschen. Dann schon eher, dass Asking Alexandria - vor allem auch im Hinblick auf den Clean-Gesang des Heimgekehrten - nun an die frühen Blue October erinnern („Hopelessly Hopeful“, „Under Denver“) oder auch an neuere Disturbed, freilich ohne deren klangliche Schwergewichtigkeit zu erlangen („When The Lights Come On“). Alles in allem ein Album mit changierenden Klangfarben und variablen Ausdrucksformen, das nicht nur den Fanbestand beglücken, sondern darüber hinaus als bestens geeignet erscheint, um neue Hörerschichten zu erschließen. Well done.
Stephan Wolf

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 12/2017.
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Wednesday the 19th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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