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The Prodigy Cover

The Prodigy „No Tourists“

(BMG/ADA)
Nein, Touristen sind The Prodigy gewiss nicht im Musikzirkus. Eher schon sind sie Teil des Inventars, denn die Briten gehören spätestens seit ihrem überbordenden Hitfeuerwerk „The Fat Of The Land“ zu den Stars der elektronischen Musik. Fat ist auch der neueste Streich „No Tourists“, denn wenn The Prodigy die Bässe reindrehen und mit gewaltigen Breakbeats für Druck sorgen, bleibt keine Tanzfläche leer. Nach einer experimentellen Phase mit „Always Outnumbered, Never Outgunned“ (2004) sind die Mannen von der Brexit-Insel seit „Invaders Must Die“ (2009) und „The Day Is My Enemy“ (2015) wieder auf Kurs. „No Tourists“ führt die Marschroute der beiden Alben konsequent fort und bietet volle Power und maximales Hitpotenzial. Keith Flint, Liam Howlett und Maxim Reality machen, was sie am besten können, und bieten den typischen Prodigy-Sound, der so unverkennbar ist, dass man innerhalb weniger Sekunden weiß, was Sache ist. Sicher, ernsthafte Neuerungen und Weiterentwicklungen enthält „No Tourists“ nicht, aber wer erwartet das schon? „No Tourists“ ist ein Album ohne Längen. Hier gibt es die volle Breitseite und mit „Light Up The Sky“, „No Tourists“, „Timebomb Zone“ oder „Fight Fire With Fire“ (feat. Ho99o9) wieder eine Reihe an Songs, die das Zeug zum Klassiker haben.
Sascha Blach




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http://www.sonic-seducer.de/images/stories/virtuemart/product/resized/ausgabe-11_2018_facebook_tp_125x125.jpgLest in unserer aktuellen Ausgabe 11-2018, dass sich The Prodigy als Antrieb und Motivation von ihrer Wut inspirieren lassen. Mehr darüber und alle Hintergründe zum neuen Album könnt Ihr im Interview mit The Prodigy lesen. Außerdem sind sie auch mit dem Track „Need Some1“ auf unserer kostenlosen CD-Beilage vertreten.

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