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Whispering Sons Image

Whispering Sons „Image“

(Smile/Soulfood)
Auf ihrem mit Hochspannung erwarteten Debütalbum erzeugt die flämische Postpunk-Band der Stunde einen unerhörten Druck. Eine Anspannung, die sich immer weiter steigert. Und sich im weiteren Verlauf in einer Art erlösenden Klimax zu entladen droht. Doch dieser befreiende Effekt bleibt aus. „Image“ kommt vollkommen ohne die Einhaltung eines Heilsversprechens aus. Dabei erwirkt die Produktion (Micha Volders, Bert Vilegen) eine fulminante Präsenz, welche die sich durch Intensität auszeichnende Livequalität der Whispering Sons mehr als angemessen konserviert. Hervorzuheben ist darüber hinaus der rigorose Machtanspruch, mit dem Sängerin Fenne Kuppens die Zügel straff hält. Ihre androgyn tiefe Stimme ist der rote Faden, an dem sich die Songs orientieren, um ihre jeweils nachhaltigste Wirkung zu entfalten. So steigert sich die Albumdramaturgie in einen beklemmenden Rausch, der anhand von „Hollow“ und „Waste“ auf die Spitze getrieben wird. Den Katzenjammer danach illustriert das Artwork kongenial. Stünde nicht noch die Veröffentlichung des Debütalbums von Holygram an, müsste man angesichts von „Image“ schon jetzt vom Genrealbum des Jahres sprechen.
Stephan Wolf




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Lest in unserer aktuellen Ausgabe 10-2018 das Interview von und mit Fenne Kuppens, in dem die junge Sängerin über das Album und dessen thematische Hintergründe spricht, über den Umgang mit Erwartungsdruck und wohin das Album letztendlich führt.

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